Adobe Illustrator – Grundlagen: Voreinstellungen in Illustrator – jede Option detailliert erklärt

Es ist sehr wichtig, die meisten Voreinstellungen und deren Auswirkungen in Illustrator zu beherrschen. Nur so ist ein vernünftiges und vor allem schnelles Arbeiten möglich. Darum wird hier wirklich jede Voreinstellung detailliert erklärt.

Voreinstellungen in Illustrator

Ich habe 3 Möglichkeiten, um in die Voreinstellungen zu gelangen:

Menü>Bearbeiten>Voreinstellungen

Strg+K

– Button Voreinstellungen in der oberen Steuerungsleiste.

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Register Allgemein

Schritte per Tastatur: Sobald ich etwas mit der Tastatur verschiebe, wird die Position genau um diesen Wert verändert. 0,3528 mm entsprechen dabei genau einem Pixel auf dem Bildschirm.

Bildachse: Dieser Wert sorgt dafür, dass neue Objekte sofort mit dem eingegebenen Wert gedreht angelegt bzw. mit der Shift-Taste verschoben werden. Die Voreinstellung 0° ist die am häufigsten verwendete Einstellung und braucht somit nicht geändert werden. Aber falls man es doch mal benötigt, ist es gut zu wissen, wo die Einstellung getroffen werden muss.

 

Eckenradius: Dieser Wert ist dafür zuständig, wie rund die Ecken beim Abgerundeten Rechteck-Werkzeug sind. Da man diese beim Erstellen, solange man nicht die Maustaste loslässt, mit der Tastatur (Pfeiltasten) ändern kann, wird diese Voreinstellung ständig verändert, weil Illustrator sich immer den zuletzt verwendeten Wert darin hinterlegt.

 

Autom. hinzuf. / löschen aus: Ist diese Option deaktiviert, sorgt sie dafür, dass ich nur auf vorhandene Pfaden klicken muss, um neue Ankerpunkte hinzuzufügen.

 

Fadenkreuzzeiger verwenden: Wenn es auf 100%-ige Genauigkeit ankommt, ist es empfehlenswert, diese Option zu aktivieren. Hier wird nämlich immer ein Fadenkreuz beim Erstellen von z. B. Pinselstrichen angezeigt. Tipp: Möchte man das Fadenkreuz nur kurzzeitig anzeigen lassen, reicht auch das Drücken der Feststelltaste.

 

QuickInfo anzeigen: Ist diese Option aktiviert, wird eine kleine Information angezeigt, sobald ich mit der Maus auf einem Symbol bin. Ich finde diese Option sehr praktisch, weil ich nicht ständig auf Werkzeuge klicken muss, um zu wissen, wie der Name und das dazugehörte Tastaturkürzel ist.

 

Geglättetes Bildmaterial: Stellt Vektorobjekte auf dem Bildschirm geglättet dar und vermittelt so einen besseren Eindruck des Aussehens von Vektorgrafiken. Die Glättung ist sinnvoll, weil die Bildschirmauflösung relativ begrenzt ist, Vektorgrafiken aber häufig mit hoher Auflösung gedruckt werden.

Gleicher Farbton-Prozentsatz: Wenn diese Option aktiviert ist und ich ein Objekt auswähle, das mit einem 50%-igen Farbton von PANTONE Yellow C gefüllt ist und anschließend Auswahl>Gleich>Flächenfarbe wähle, werden von Illustrator nur die Objekte ausgewählt, die mit einem 50%-igen Farbton dieser Farbe gefüllt sind. Ist die Option deaktiviert, werden Objekte mit allen Farbtönen von Pantone Yellow C ausgewählt.

 

Zum Isolieren doppelklicken: Habe ich eine Gruppe von Pfaden angelegt, kann ich bei aktivierter Option mit einem Doppelklick (Auswahlwerkzeug muss dazu aktiv sein) in die Gruppe gelangen.

 

Das erspart mir den Klick mit der rechten Maustaste>Ausgewählte Gruppe isolieren.

Japanische Schnittmarke verwenden: Japanische Schnittmarken werden durch Doppellinien gekennzeichnet und definieren visuell einen Standardwert von 8,5 Punkt (3 mm) für den Anschnitt. Das sieht man ganz gut, wenn man das Zeichenflächenwerkzeug auswählt. Dann werden nämlich die Schnittmarken angezeigt.

 

Muster transformieren: Ist diese Option aktiviert, wird beim Vergrößern von Flächen, die ein Muster enthalten, auch das Muster mit transformiert.

 

Soll das Muster so bleiben, wie es ist, dann muss diese Option deaktiviert werden.

 

Tipp: Im Menü>Fenster>Transformieren kann in den Optionen dieses Verhalten jederzeit verändert werden.

 

Konturen und Effekte skalieren: siehe Muster transformieren:

Vorschaubegrenzungen verwenden: Habe ich auf einer Fläche einen Effekt wie Schlagschatten oder Schein nach außen aktiviert, so verändert sich die Größe des Begrenzungsrahmens standardmäßig nicht.

 

Habe ich die Option aber aktiviert, so wird der Begrenzungsrahmen automatisch vergrößert.

 

Nach Öffnen von Dateien aus älteren Versionen [konvertiert] anhängen: Ich empfehle, diese Option aktiviert zu lassen, weil dann oben im Dokumentenregister im Dateinamen sofort zu erkennen ist, ob es sich um eine ältere Datei-Version handelt.

Alle Warndialogfelder zurücksetzen: Manchmal passiert es in der Eile, dass eine Warnmeldung schnell weggedrückt wurde und diese dann nie wieder erscheint, wenn man im Dialog das Häkchen bei Nicht wieder anzeigen gesetzt hat. Möchte ich diese Dialoge wieder sehen, reicht ein Klick auf diesen Button.

 

Register Auswahl und Ankerpunkt-Anzeige

Toleranz: Je höher der eingegebene Wert, desto ungenauer kann man neben einen Ankerpunkt klicken, um diesen auszuwählen.

 

Objektauswahl nur durch Pfad: Ist diese Option aktiviert, muss genau auf den Pfad geklickt werden, damit dieser aktiviert wird. So ist es dann nicht mehr möglich, nur die Fläche anzuklicken, damit der Pfad ausgewählt wird. Darum sollte diese Option eher deaktiviert bleiben.

An Punkt ausrichten: Diese Option bestimmt, ab welchem Pixelwert die Ankerpunkte an anderen Objekten bzw. Hilfslinien ausgerichtet werden sollen.

Ankerpunkt– und Griffanzeige: Hier kann eingestellt werden, wie groß die Ankerpunkte aussehen sollen und ob die Griffe so wie in Freehand aussehen sollen.

Bei Auswahl von mehreren Ankerpunkten Griffe anzeigen: Ist diese Option aktiviert, werden Griffe bei einer Auswahl von mehreren Ankerpunkten angezeigt. Ansonsten werden diese ausgeblendet.

 

Register Schrift

Schriftgrad/Zeilenabstand: Hier trage ich den Wert ein, der die Schriftgröße sowie Zeilenabstände über die Tastatur verändert.

 

Dafür klicke ich Alt+Pfeiltaste oben/unten.

 

Kerning: Dies ist ein Verfahren, mit dem der Abstand zwischen bestimmten Zeichenpaaren vergrößert bzw. verkleinert wird. Sobald ich mit gedrückter Alt-Taste und zusätzlich der Pfeiltaste den Zeichenabstand erhöhe/verkleinere, wird diese Einstellung dafür benutzt.

 

Laufweite ist ein Verfahren, mit dem der Abstand zwischen den Zeichen einer ausgewählten Textstelle oder eines gesamten Textblocks gedehnt bzw. gestaucht wird. Wenn ich den gesamten Text markiere und dann die Alt-Taste + Pfeil links/rechts klicke, wird die Laufweite beeinflusst:

 

Grundlinienversatz: Dieser Wert wirkt sich bei einem markierten Text mit Shift+Alt+Pfeiltaste aus. Je höher der Wert eingestellt ist, desto größer wird der Grundlinienversatz, wenn ich die Tastaturkürzel einsetze.

 

Textobjektauswahl nur über Pfad: Habe ich z. B. einem Kreis einen Text hinzugefügt und möchte diesen editieren, geht es am einfachsten, wenn diese Option deaktiviert ist. Andernfalls muss genau auf den Pfad geklickt werden, damit man den Text ändern kann.

 

Asiatische Optionen einblenden: Ist diese Option aktiv, werden im Zeichenbedienfeld weitere Optionen für asiatische Zeichen eingeblendet.

 

Schriftnamen in Englisch anzeigen: Möchte ich die Schriftarten in englischer Sprache anzeigen lassen, klicke ich diese Option an. Diese Option hat jedoch kaum Auswirkungen, weil sowieso die meisten Schriftartennamen in Englisch angezeigt werden.

Anzahl der zuletzt verwendeten Schriften: Diese Einstellung beeinflusst die Anzahl der zuletzt verwendeten Schriftarten im Menü>Schrift>Zuletzt verwendete Schriften

 

Schriftvorschau: Hier habe ich die Möglichkeit, den Schriftgrad Klein, Mittel und Groß zu wählen. Diese Schriftvorschau wird dann unter Menü>Schrift>Schriftart entsprechend mit einer Vorschau eingeblendet. Schade, dass dies nur im Menü möglich ist und nicht auch in der Steuerungsleiste, bei der ich immer die Schrift auswähle. Um Illustrator zu beschleunigen, sollte die Schriftvorschau deaktiviert werden.


Fehlende Glyphenschutz aktivieren: Habe ich Text in einer anderen Sprache importiert, so werden unbekannte Zeichen automatisch ersetzt. Möchten ich das verhindern, aktiviere ich diese Option. So wird gewährleistet, dass ich, sobald die Schriftart installiert ist, dem Text nicht erneut die korrekte Schriftart zuweisen muss.

Eingebundene Eingabe für nicht-lateinische Texte verwenden: Ist diese Option aktiviert, so werden diverse Optionen für ausländische Schriften in einem Hilfedialog angezeigt, sobald ich so eine Datei öffne.

 

Register Einheiten und Anzeigeleistung

Allgemein: gilt für die Standardeinstellung des Lineals und sämtliche Größenangaben in z. B. der Steuerungsleiste.

 

Kontur: Einheit für Konturen bei Pfaden

Text: Einheit für Textgröße

Objekte erkennen anhand von: Im Variablenbedienfeld werden die Namen der dynamischen Objekte so angezeigt, wie sie im Ebenenbedienfeld erscheinen. Wenn ich eine Vorlage im SVG-Format speichere, um sie in anderen Adobe-Produkten zu verwenden, muss dieses Objekt den XML-Namenskonventionen entsprechen. XML-Namen müssen beispielsweise mit einem Buchstaben, Unterstrich oder Doppelpunkt beginnen und dürfen keine Leerzeichen enthalten. Sollen Objektnamen mithilfe von XML-IDs angezeigt, bearbeitet und exportiert werden, muss XML-ID aktiviert werden.

Anzeigenleistung: Hand-Werkzeug: Möchte ich eine optimale Qualität beim Verschieben der Anzeige, dann schiebe ich den Regler möglichst weit nach links. Dies kann jedoch den Prozessor so sehr beschäftigen, dass die Anzeige ruckelt und ich auf das Bild ein klein wenig warten muss. Wenn ich lieber eine schnelle Anzeige haben möchte, die erst unscharf ist und dann nach ca. 1 – 2 Sekunden scharf wird, dann schiebe ich den Regler nach rechts.

 

Register Hilfslinien und Raster

Hilfslinien:

Farbe: Hier definiere ich die Farbe der Hilfslinien. Die Standardeinstellung, finde ich, ist dabei eine gute Wahl, weil darauf sowieso die meisten Workshops aufgebaut sind und man sich so gar nicht erst umgewöhnen muss.

Art: Hier habe ich zwei Möglichkeiten: entweder die voreingestellte Linie oder Punkte.

 

Raster:

Farbe: Möchte ich eine andere Farbe als die standardmäßig eingestellte graue, dann kann ich das hier definieren.

Art: Wie bei den Hilfslinien stehen mir hier Linien und Punkte zur Verfügung.

Rasterlinie alle: Hier stelle ich ein, ab wann eine kleine Rasterlinie angezeigt wird.

Unterteilung: Möchte ich alle 1 mm eine kleine Unterteilung sehen, stelle ich hier 1 mm ein.

Tipp: Damit auch alles schön am Raster ausgerichtet wird, sollte unter Ansicht>Am Raster ausrichten aktiviert sein.


Raster im Hintergrund: Die Rastergrafiken liegen, sofern aktiviert, immer im Hintergrund. Somit werden keine Grafiken damit überdeckt.

 

Register Magnetische Hilfslinien

Magnetische Hilfslinien dienen dazu, Objekte aneinander auszurichten. Neu ist, dass Konstruktionslinien eingeblendet werden können, die Objekte in frei einstellbaren Winkeln an anderen Pfaden/Objekten ausrichten.

 

Farbe: Hier kann ich diverse vorgegebene Farben wählen und sogar eigene anlegen.

Ausrichtungslinien: Diese sind dafür da, um Objekte an den Positionen und Abmessungen anderer Objekte auszurichten.

Objekthervorhebung: Habe ich diese Option aktiviert, werden die Objekte hervorgehoben, die aktuell magnetisch wirken.

Transformieren-Werkzeug: Wenn ich diese Option aktiviert habe, werden mir auch beim Transformieren (Drehen, Verbiegen, Skalieren, Spiegeln usw.) die magnetischen Hilfslinien angezeigt.

 

Ankerpunkt/Pfadbeschriftung: Möchte ich mir eine Erklärung bei den Hilfslinien anzeigen lassen, aktiviere ich diese Option. Es werden dann Informationen wie die Position der Ankerpunkte, Ausrichtungswinkel usw. eingeblendet.

Messbeschriftungen: Diese Option finde ich äußerst praktisch, weil darin in einem kleinen grauen Infokasten die Maße beim Verschieben bzw. Erstellen von Pfaden angezeigt werden.

 

Konstruktionslinien: Hier kann ich bis zu 6 Winkel angeben. Diese helfen beim Verschieben von Objekten ohne gedrückte Shift-Taste. So kann ich Objekte tatsächlich gerade bzw. in dem angegebenen Winkel korrekt verschieben.


Einrasttoleranz: Dieser Wert bestimmt, ab wann ein Objekt von einem anderen Objekt magnetisch angezogen wird.

TIPP: Folgendes ist unbedingt zu beachten: Ist die Option Am Raster ausrichten eingestellt, funktionieren die magnetischen Hilfslinien nicht mehr!

 

Register Slices

Slice-Nummern einblenden: Diese Option sorgt dafür, dass bei aufgezogenen Slices die entsprechende Slice-Nummer angezeigt wird.


 

Linienfarbe: Wie bei Hilfslinien kann ich auch hier die Farbe definieren. Am besten man wähle hier eine andere Farbe als die der Hilfslinien aus, um nicht durcheinanderzukommen.

 

Register Silbentrennung

Standardsprache: Hier stelle ich ein, welche Reform der Silbentrennung ich verwenden möchte. Standardmäßig ist Deutsch: Reform 1996 voreingestellt. Diese verändere ich auf Deutsch: Reform 2006, um auf dem neuesten Stand zu sein. Ab sofort wird dann für neue Texte diese Silbentrennungsreform verwendet.

 

Register Zusatzmodule und virtueller Speicher

Ordner für weitere Zusatzmodule: Hier gebe ich an, wo Illustrator nach Plug-Ins schauen soll, die dann das Programm um weitere nützliche Funktionen erweitern. Diese sind meistens kostenpflichtig. In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass sehr nützliche Plug-Ins von Adobe einfach aufgekauft wurden und somit im Programmpaket standardmäßig mit enthalten sind.

Arbeitsvolumes: Ist man im Besitz von mehreren Festplatten, ist zu empfehlen, bei Primäre nicht das Laufwerk auszuwählen, worauf Illustrator installiert ist, sondern möglichst eine andere Festplatte (nicht zu verwechseln mit anderer Partition). Somit kann Illustrator seine temporären Dateien auf die zusätzliche Festplatte auslagern und das eigentliche Programm läuft weiterhin schnell und stabil. Ansonsten, wenn nur eine Festplatte vorhanden ist, dann möglichst die Partition angeben, die den meisten freien Speicherplatz bietet.

 

Register Benutzeroberfläche

Helligkeit: Je weiter der Regler nach links geschoben wird, desto dunkler ist die komplette Illustrator-Oberfläche.

 

Bedienfelder automatisch auf Symbole minimieren: Habe ich diese Option aktiviert, werden sämtliche Bedienfelder sofort nach dem Verlassen mit der Maus geschlossen bzw. als Symbol dargestellt. Das ist praktisch, wenn nur mal schnell eine andere Farbe ausgewählt wird, aber dann der Platz wieder für die Zeichenfläche freigegeben werden soll und man somit den Klick auf den Schließen-Button einspart.

Dokumente als Registerkarte öffnen: Ich empfehle, diese Option zu aktivieren, weil so alle neuen bzw. geöffneten Dokumente als Register (Tab) dargestellt werden und so weiterhin ein schneller Zugriff auf die anderen geöffneten Dokumente gewährleistet ist.

 

Register Dateien verarbeiten und Zwischenablage

Für verknüpfte EPS-Dateien Version mit niedriger Auflösung verwenden: Ist diese Option aktiv, so werden die EPS-Dateien in der Zeichenfläche mit einer eher schlechten Qualität dargestellt, was die Arbeitsgeschwindigkeit zwar erhöht, aber nicht sonderlich gut aussieht.

 

Verknüpfungen aktualisieren:

 

Automatisch: Illustrator aktualisiert die Verknüpfungen automatisch.

Manuell: Ich erhalte, sofern sich die verknüpfte Datei ändert, eine Warnung. Diese Warnung wird jedoch nicht als Dialog dargestellt, sondern als Symbol im Verknüpfungsbedienfeld, sofern ich das geöffnet habe.

 

Bei Änderung wählen: Hier zeigt mir Illustrator eine Dialogbox an, sofern sich die Verknüpfung ändert.


Zwischenablage beim Beenden:

PDF: Ist dieses Häkchen gesetzt, so wird, sofern ich ein Objekt aus Illustrator in die Zwischenablage kopiert habe, diese als PDF zwischengelagert.

AICB: (Adobe Illustrator Clipboard): Möchte ich sichergehen, dass alle Informationen in die Zwischenablage gespeichert werden, muss die AICB aktiviert sein. Hier habe ich die Möglichkeit, auszuwählen, ob alle Pfade beibehalten oder Aussehen und Überdrucken beibehalten werden sollen. Eine Transparenzunterstützung ist nur innerhalb von Illustrator möglich; alle anderen Programme werden diese nicht unterstützen.

 

Register Aussehen von Schwarz

Optionen für Schwarz auf RGB- und Graustufengeräten:

Am Bildschirm: Alle Schwarztöne genau anzeigen: Habe ich diese Option eingestellt, so wird eine Fläche, die 100% Schwarz und z. B. 50% Cyan ist, andersfarbig dargestellt. Die 100% schwarze Fläche wird leicht gräulicher angezeigt. Habe ich allerdings die Option Alle Schwarztöne als Tiefschwarz anzeigen aktiviert, so werden beide Flächen gleich schwarz.

 

Wähle ich Alle Schwarztöne als Tiefschwarz anzeigen, sind die Farbtöne beider Rechtecke nahezu gleich in der Anzeige.

 

Beim Druck/Export: Gebe ich die Datei dem Kunden, wird er bei der Einstellung Alle Schwarztöne genau anzeigen denken, dass nur ein tiefes Grau benutzt wird und der Druck entsprechend kein 100% Schwarz hat. Das ist aber nicht der Fall, darum wäre in diesem Fall die Option Alle Schwarztöne als Tiefschwarz anzeigen empfehlenswert. Soll aber ein Druckexperte die Datei anschauen, bevor eine große Auflage gedruckt wird, empfiehlt sich wiederum die Option Alle Schwarztöne genau anzeigen.
Allgemeiner Tipp zum Schluss: Unter C:UsersUSERNAMEAppDataRoamingAdobeAdobe Illustrator CS4 Settingsde_DE (unter WindowsVista) werden alle Voreinstellungen gespeichert. Diese möglichst ab und zu auf einen externen Datenträger sichern, damit bei einer Neuinstallation alle Voreinstellungen einfach nur wieder in dieses Verzeichnis reinkopiert werden müssen. Oder, falls Illustrator nicht mehr korrekt startet, können die gesamten Vorstellungsdateien versuchsweise gelöscht werden. Danach sollte Illustrator wieder mit seinen Standard-Voreinstellungen laufen.

Das Video zum Tutorial findest Du hier.

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